»história« von Karsten Liske ist zum New York International Independent Film and Video Festival eingeladen!
Eine junge Frau ist verstorben. Eltern, Geschwister und Freunde treffen sich schweigend zum Abschied nehmen an verschiedenen Orten der Stadt. In der Stille verdichten sich ihre Erinnerungen an Freuden und Leiden, an große und an kleine Momente, zu einem endgültigen Abschied.
Als Kunstfilm und Filmstudie angelegt, erzählt »história« die Lebensgeschichte einer jungen Frau. Im Zusammenspiel von choreographischen und abstrakten Bildern entwickelt »história« eine filmische Vision vom Raum zwischen Leben und Tod.
Der Berliner Filmemacher Karsten Liske (*1971) lebt seit 1999 in Berlin. Er war von 2001 – 2005 Regieassistent von Sasha Waltz und ist seit 2006 Produktionsleiter bei Sasha Waltz & Guests.
Nach seinem 2005 auf Island gedrehten und international beachteten Film »augnablik« führt er in seiner jüngsten filmischen Arbeit »história« fünf Tänzer der Compagnie Sasha Waltz & Guests in die Heimat seiner Protagonistin Claudia de Serpa Soares – nach Portugal.
»história«
von Karsten Liske
New York International Independent Film and Video Festival
www.nyfilmvideo.com/
28. July 2010
14:10 Uhr
Village East Cinemas
at 181 2nd Avenue at 12th Street
www.villageeastcinema.com/
Pressemeldung
24. Juni 2010
»Körper« von Sasha Waltz feiert 10. Jubiläum in Berlin
In »Human Writes« trifft Sasha Waltz & Guests die Forsythe Company
Zum 10. Jubiläum von »Körper« kehrt die weltweit gefeierte Choreographie von Sasha Waltz vom 26. bis 29. August zurück an seinen Entstehungsort – die Schaubühne am Lehniner Platz. Zeitgleich begegnen sich in »Human Writes«, der Performance-Installation von William Forsythe und Kendall Thomas, erstmals Tänzer von Sasha Waltz & Guests und der Forsythe Company auf einer Bühne. Die drei Vorstellungen am 27., 28. und 29. August im Radialsystem V werden präsentiert von Sasha Waltz & Guests und dem Festival »Tanz im August«.
Körper
von Sasha Waltz
Uraufführung 22.01.2000, Schaubühne am Lehniner Platz
Mit »Körper« eröffnete Sasha Waltz im Jahr 2000 die Schaubühne am Lehniner Platz Berlin unter neuer künstlerischer Leitung – ihre Choreographie schrieb Tanzgeschichte und ist bis heute das meistgespielte und weitgereiste Stück aus dem Repertoire von Sasha Waltz & Guests. Was ist der Körper? Wie setzt er sich zusammen? Die untersuchte Anatomie findet eine Übertragung in die Geometrie des Raumes.
Dies ist ein Labor... Die Tänzerinnen und Tänzer zeigen ihre Leiber den Scheren und Messern unseres Blicks. Nacktheit ist hier nicht erotisch, sondern dokumentarisch. Die Tänzer helfen der Körperforscherin bei ihren Ermittlungen. Haut ist nur ein Kostüm, und darunter lauert eine tiefere Nacktheit – das entfleischte Skelett.
Peter Kümmel, 27.01.2000, Die Zeit
Eine Produktion der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin präsentiert von Sasha Waltz & Guests. Eine Koproduktion mit dem Théâtre de la Ville Paris.
Human Writes
Uraufführung 23.10.2005, Schauspielhaus Zürich
Performance-Installation von William Forsythe und Kendall Thomas
1948 veröffentlichte die Generalversammlung der UNO die »Allgemeine Erklärung der Menschenrechte«. Über 50 Jahre danach beschäftigt sich die Forsythe Company in Zusammenarbeit mit Professor Kendall Thomas mit dem Akt des Niederschreibens der zugleich individuellen und gesellschaftlichen Grundregeln. »Human Writes« ist eine performative Installation, die sowohl die Geschichte der Menschenrechte, wie auch die immer noch andauernden Schwierigkeiten zur vollständigen Erfüllung derselben reflektiert.
(Immanuel Schipper)
Choreographie wird hier verstehbar als gesellschaftliche Praxis, als ein Handeln, das körperlich und ganz konkret für jeden im Schweiße seines Angesichts spürbar bestimmte Verhaltensmuster und Fertigkeiten einübt, um auf diesem Wege Veränderungen zu ermöglichen.
Gerald Siegmund, 31.10.2000, Frankfurter Allgemeine Zeitung
The State of Human Rights:
Diskussion mit Kendall Thomas und Susanne Baer, moderiert von Carolin Emcke
29. August 2010, 11–13 Uhr, HAU 1
Die American Academy in Berlin ermöglichte die Zusammenarbeit von Kendall Thomas und William Forsythe. Die Berliner Aufführungen sind eine Produktion von The Forsythe Company, in Kooperation mit TANZ IM AUGUST 2010 und Sasha Waltz & Guests.
The Forsythe Company wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen. Sie ist Company-in-Residence im Festspielhaus Hellerau in Dresden und im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main. Mit besonderem Dank an Frau Susanne Klatten für die Unterstützung der Forsythe Company. Die Vorstellungen werden ermöglicht aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.
Continu
Sasha Waltz
Der Vorverkauf für die Berliner Vorstellungen im Rahmen der spielzeit'europa beginnt am 13. Juli
11. 12. 13. 14. November 2010
20 Uhr
Haus der Beliner Festspiele
spielzeit'europa
Schaperstr. 24
10719 Berlin
Kartentelefon +49 30 254 89 100
www.spielzeiteuropa.de
weitere Aufführungen:
25. 26. 27. November
20 Uhr
Zürcher Festspiele
Schiffbau/Halle
Schauspielhaus Zürich
Kartentelefon +41 44 258 77 77
www.schauspielhaus.ch
In »Continu« entwickelt Sasha Waltz ihre beiden letzten großen Museumsprojekte zu einem abendfüllenden Stück weiter. Im vergangenen Jahr weihte sie zwei bedeutende Museumsbauten künstlerisch ein: das Neue Museum Berlin von David Chipperfield und das MAXXI Rom von Zaha Hadid. Basierend auf dem großen Orchesterwerk »Arcana« von Edgar Varèse entwirft Sasha Waltz mit 24 Tänzern eine großformatige, archaische Gruppenchoreographie. Neben dem bewährten Team der Bühnenbildner Thomas Schenk, Pia Maier Schriever und Sasha Waltz ist auch Bernd Skodzig wieder beteiligt. Seine eleganten fließenden Kostümentwürfe reagieren kongenial auf Sasha Waltz’ abstrakte Bildsprache. »Continu« steht im Spannungsfeld choreographischer und bildnerischer Elemente und führt so wesentliche Charakteristika im Schaffen von Sasha Waltz in neuer Form zusammen.
Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit Schauspielhaus Zürich/Zürcher Festspiele, spielzeit’europa|Berliner Festspiele und Sadler’s Wells, London. Unterstützt von der Radialstiftung. Made in Radialsystem®. Sasha Waltz wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
Sasha Waltz & Guests on TV
"Metropolis: Sasha Waltz & die arabische Welt" - Morgen, 29. Mai, 23.30 Uhr auf ARTE / Wiederholung am Sonntag, 18.15 Uhr!
www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1113926,day=1,week=22,year=2010.html
Tomorrow you'll have the chance to travel back to the Mashrek with Sasha Waltz and "Zweiland"! 11.30pm / ARTE "Metropolis: Sasha Waltz & die arabische Welt" 2nd chance: this sunday, 6.15pm!
Pressemeldung
7. April 2010
Sasha Waltz & Guests gastiert mit »Zweiland«
im Nahen Osten
Die Choreographie »Zweiland« von Sasha Waltz geht vom
16. April bis 4. Mai auf Gastspielreise in den Nahen Osten: Gemeinsam mit dem Goethe Institut präsentiert Sasha Waltz & Guests das Stück in Beirut, Damaskus, Ramallah, Jerusalem und Kairo. Neben insgesamt sechs Vorstellungen sind außerdem Tänzer- und Kindertanz-Workshops in Beirut und Ramallah geplant.
Die Compagnie dokumentiert die Nahost-Reise u. a. mit
regelmäßigen Berichten von Tänzern und Team sowie Fotos von Sebastian Bolesch im Online-Portal Facebook und unter www.sashawaltz.de.
»Zweiland« wurde 1997 in den Sophiensälen in Berlin uraufgeführt und widmet sich ausgehend von der jüngsten deutschen Geschichte der Teilung und dem Zusammenwachsen. Zuletzt zeigte das erfolgreiche Gastspiel im Mai 2009 in Havanna auf Kuba die große Bedeutung dieses Stücks auch für das
internationales Publikum:
»Wäre unsere Mauer doch wie diese: aus Stein, Beton und Stacheldraht, wir könnten einen Hammer oder eine Spitzhacke nehmen und sie abreißen. Wenn wir sie anfassen und sagen könnten, »hier fängt sie an, hier hört sie auf«, dann, da bin ich sicher, hätten wir sie längst eingerissen... «
Yoani Sánchez, Philologin und mehrfach ausgezeichnete Bloggerin am 2. Juni 2009 in der Internetzeitung »Huffington Post«
Sasha Waltz & Guests unterstützt den Protest gegen den weiteren Abbau des Musikunterrichts an den Berliner Schulen!
www.ad-hoc-news.de/brief-kulturschaffende-protestieren-gegen-kuerzung-von--/de/Boulevard/Kultur/21117033
Sasha Waltz erhält den Caroline-Neuber-Preis 2010 der Stadt Leipzig
Am Sonntag, den 7. März, erhält Sasha Waltz den mit 6.000 Euro dotierten Caroline-Neuber-Preis der Stadt Leipzig. Bürgermeister Michael Faber wird den Preis im Rahmen einer Matinee im Centraltheater übergeben. Der Laudator ist Carl Tham, Botschafter des Königreiches Schweden a.D.
Alle Fans und Freunde der Compagnie sind herzlich eingeladen, die Verleihung findet um 11.30 Uhr im Centraltheater Leipzig statt, der Eintritt ist frei.
www.schauspiel-leipzig.de
www.leipzig.de/de/buerger/newsarchiv/2010/16430.shtml
Die Nacht der Villa Massimo im Martin-Gropius-Bau in Berlin am 25. Februar 2010
Im Jahre ihres 100jährigen Bestehens wird die Villa Massimo am 25. Februar 2010, um 19.30 Uhr, sich zum vierten Mal dem Berliner Publikum im Martin-Gropius-Bau präsentieren. Zu diesem Anlass wird der Staatsminister für Kultur und Medien Bernd Neumann persönlich die Ausstellung eröffnen.
Die Stipendiaten des Jahrganges 2009 werden mit Präsentationen von Architekturmodellen, Bildern und Fotografien, Konzerten und einer Lesung von Durs Grünbein an die Erfolge der vorangegangenen Jahre anknüpfen. Unterstützung werden sie dabei von den Praxisstipendiaten Otto Sander, mit einer Lesung, und Sasha Waltz & Guests erhalten, die mit einer dem Berliner Publikum noch unbekannten Installation überraschen wird.
Diese Veranstaltung wird durch den Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes gefördert. Medienpartner ist die Deutsche Welle. Unterstützt wird der Abend durch Berliner Festspiele, Martin-Gropius-Bau, Air Dolomiti, Amarone Families und Memminger Brauerei.
Pressemeldung
05. Februar 2010
Tradition, Innovation & die Reinkarnation einer Ikone
Sasha Waltz & Guests’ »Choreographen der Zukunft« zeigen neue Stücke im Radialsystem V Berlin
Vier junge Choreographen setzen sich am 20. und 21. Februar im Radialsystem V auf individuelle Art und Weise mit ihrer Kulturgeschichte und Herkunft auseinander: Der tschechische Tänzer Jirí Bartovanec beschäftigt sich in »Aného« mit den afrikanischen Wurzeln seiner Familie, Xuan Shi und Niannian Zhou ließen sich für Ihr Duett »The Sound of Qin« von einem der ältesten Musikinstrumente ihres Heimatlands China inspirieren. Fabian Barba aus Ecuador gelingt es in seinem expressiven »A Mary Wigman Dance Evening«, eine Koryphäe des Zeitgenössischen Tanzes wieder lebendig werden zu lassen.
Im Anschluss an die Vorstellung am 21. Februar findet ein Künstlergespräch zum Thema »Lebendiges Archiv« am Beispiel Mary Wigmans statt: Mit Fabian Barba, Susanne Linke und Sasha Waltz treffen in dieser Frage drei Choreographengenerationen aufeinander. Das Gespräch wird moderiert von der Tanzkritikerin Irene Sieben.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Förderprogramms »Choreographen der Zukunft«, das von der BASF SE als Hauptsponsor gefördert wird. Sasha Waltz & Guests wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
»Aného«
Ein Solo von Jirí Bartovanec
Mit seinem zweiten Solo »Aného« setzt der tschechische Tänzer und Choreograph Jirí Bartovanec fort, was er in seiner ersten eigenen Arbeit »When my mind is rocking I know it's 7« begann: Er begibt sich auf Spurensuche in seine Vergangenheit und beschäftigt sich mit den Wurzeln seiner Familie, die ihren Ursprung in Togo haben und weit verzweigt eine außergewöhnliche Geschichte erzählen. Die Choreographie erlebte im Januar 2010 in Ludwigshafen ihre Uraufführung. Parallel dazu wurde im tschechischen Fernsehen der Film »African Roots – Czech Dance« von Nenad Djapic und Pavla Frydlova über die Geschichte von Jirí Bartovanec erstausgestrahlt.
Jirí Bartovanec wurde 1983 in Marienbad, Tschechische Republik geboren. Er studierte er an der Ballettschule von J. Dolecek in Karlsbad und am Duncan Centre Konservatorium in Prag. Seit 2003 arbeitet er mit Sasha Waltz und ist festes Ensemblemitglied ihrer Compagnie. Seine im Rahmen der Programmreihe »Choreographen der Zukunft« entwickelte Choreographie »When my mind is rocking I know it’s 7« wurde mit dem zweiten Platz des tschechischen Tanzpreises »Cena Sazky« ausgezeichnet.
»The Sound of Qin«
Ein Duett von Xuan Shi und Niannian Zhou
Für ihr Duett »The Sound of Qin« ließen sich Xuan Shi und Niannian Zhou von einem der ältesten Musikinstrumente der Welt inspirieren: der klassischen chinesischen Griffbrettzither. Wie auch Jirí Bartovanec erarbeiteten die chinesischen Ensembletänzer von Sasha Waltz & Guests bereits zum Start der von der BASF SE geförderten Programmreihe »Choreographen der Zukunft« zwei erste eigene Duette, »The Sound of Qin« ist ihr drittes gemeinsames Stück und wurde im Januar 2010 in Ludwigshafen uraufgeführt.
Xuan Shi wurde 1975 in der Provinz Yunnan im nördlichen Teil Chinas geboren. Von 1986 bis 1992 studierte er Volkstanz am Central College von Peking. Im Anschluss daran war er Mitglied der »Kanton Modern Dance Company«. 2000 wurde er von der Folkwang Hochschule in Essen als Gaststudent eingeladen. Er arbeitete u a. auch mit der Shen Wei Dance Company. Xuan Shi ist seit 2002 festes Mitglied der Compagnie Sasha Waltz & Guests.
Niannian Zhou wurde in Guangzhou, China, geboren. Sie studierte Tanz an der Guangdong Dance School und wurde 1994 festes Mitglied der Guangdong Modern Dance Company. Sechs Jahre später ging sie als Gaststudentin an die Folkwang-Hochschule Essen und lebt heute in Berlin. Sie arbeitete unter anderem mit der Rubato Dance Company, Shen Wei Dance Company sowie der Ji Xin Dance Company in Shanghai. Für Sasha Waltz tanzte sie erstmals in »Dialoge 09 – Neues Museum«.
Aného und The Sound of Qin sind Produktionen von Sasha Waltz & Guests im Rahmen des Förderprogramms »Choreographen der Zukunft«, das von der BASF SE als Hauptsponsor gefördert wird.
»A Mary Wigman Dance Evening«
Ein Solo von Fabian Barba
Fabian Barba rekonstruiert einen Tanzabend, wie er in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts hätte stattfinden können. Als Vorgabe dient ihm das Programm von Mary Wigmans erster Nordamerikatournee, in dem sie etwa neun Solotänze aus verschiedenen Tanzzyklen präsentierte, darunter »Schwingende Landschaft«. Ausdrückliches Thema der Rekonstruktion sind deren unvermeidliche Modifikationen vom Original und die Einschreibungen von Konzepten der Moderne in den Körper des Tänzers. »A Mary Wigman Dance Evening« wurde im Oktober 2009 in Antwerpen uraufgeführt.
»Mary Wigman höchstpersönlich tritt auf. Die Täuschung gelingt Barba mit dem Soloabend im Stil der 30er-Jahre des vorigen Jahrhunderts komplett.«
Hamburger Abendblatt
6. November 2009
Fabian Barba wurde 1982 in Quito, Ecuador, geboren, wo er zunächst Tanz und Theater studierte und später als professioneller Darsteller arbeitete. 2004 ging er nach Brüssel, um bei den »Performing Arts and Research Studios« (P.A.R.T.S.) seine Tanzausbildung fortzusetzen. Nach Ende seines Studiums gründete er gemeinsam mit vier anderen Tänzern des P.A.R.T.S. das Kollektiv »Busy Rocks«.
»A Mary Wigman Dance Evening« ist eine Produktion von K3 – Zentrum für Choreographie / Tanzplan Hamburg. Koproduktion: wp Zimmer Antwerp, Kaaitheater Brussels, fabrik Potsdam im Rahmen von Tanzplan Potsdam: Artists-in-Residence. Mit Unterstützung von PACT Zollverein Essen und der Mary Wigman Gesellschaft. Tour Management: Caravan (Brüssel).
Choreographen der Zukunft
Jirí Bartovanec
Xuan Shi & Niannian Zhou
Fabian Barba
20. 21. Februar 2010
20.00 Uhr
Künstlergespräch mit Fabian Barba, Susanne Linke, Sasha Waltz und Irene Sieben im Anschluss an die Vorstellung am 21. Februar ab ca. 22 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Radialsystem V
Berlin
Holzmarktstraße 33
10243 Berlin
Tickets
14 / erm. 11 Euro
Ticketreservierung
030 288 788 588
www.radialsystem.de
»Jagden und Formen« auf Kampnagel in Hamburg
13. Januar 2010
www.abendblatt.de/kultur-live/article1340031/Zwiesprache-der-Kuenste.html
Pressemeldung
12. Januar 2010
Jochen Sandig wird »Chevalier de l`Ordre des Arts et des Lettres«
Der Berliner Kulturunternehmer und Dramaturg Jochen Sandig (42) ist gestern im Namen des französischen Kulturministers zum Ritter für Kunst und Literatur ernannt worden. Die Ehrung wurde am Abend vom französischen Botschafter Bernard de Montferrand in der Französischen Botschaft am Pariser Platz vorgenommen.
Jochen Sandig, gemeinsam mit Folkert Uhde Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des »Radialsystem V« und Gründer weiterer Kulturinstitutionen (Tacheles, Sophiensæle) in Berlin wird für seine Verdienste um den deutsch-französischen Kulturaustausch und seine grenzüberschreitenden Impulse in den Bereichen Tanz, Theater und Musik geehrt. Der mit der Choreographin Sasha Waltz verheiratete Sandig machte sich in Frankreich insbesondere als Dramaturg und Künstlerischer Leiter der Compagnie Sasha Waltz & Guests einen Namen. Zudem baute der francophone Kulturunternehmer u. a. mit dem »Radialsystem V« ein enges Netz der Zusammenarbeit mit französischen Kulturinstitutionen und Künstlern auf.
Der Orden der Künste und der Literatur ist die wichtigste kulturelle Auszeichnung in Frankreich und ehrt »Personen, die sich durch ihr Schaffen im künstlerischen oder literarischen Bereich oder durch ihren Beitrag zur Ausstrahlung der Künste und der Literatur in Frankreich und in der Welt ausgezeichnet haben.«
Sasha Waltz erhält den Caroline-Neuber-Preis 2010
Die Compagnie Sasha Waltz & Guests freut sich über die Verleihung des Caroline-Neuber-Preises 2010 an Sasha Waltz. Hier die Pressemitteilung der Stadt Leipzig:
»Mit ihren Choreografien - ob in freien Produktionen, an der Berliner Schaubühne oder in Kooperationen mit europäischen Theatern- und Opernhäusern - setzte sie Maßstäbe. Ihre Compagnie 'Sasha Waltz & Guests' steht zugleich für ein künstlerisches Kraftfeld, in dem junge Tänzer und Choreografen die Chance zur ästhetischen Auseinandersetzung und Weiterentwicklung erhalten.«, so die Jury in ihrer Begründung.
Die offizielle Verleihung des mit 6.000 Euro dotierten Preises ist für das Frühjahr 2010 geplant.
Die Auszeichnung erinnert an die Schauspielerin Caroline Neuber (1697-1760) und wird alle zwei Jahre an weibliche Theaterschaffende verliehen.
Weitere Informationen:
www.leipzig.de